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Architektur und Bauindustrie

Gebete zwischen 3D-gedruckten Mauern

03.03.2023

In Dubai soll die erste 3D-gedruckte Moschee der Welt entstehen. In Bur Dubai gelegen wird die rund 2.000 Quadratmeter große Moschee Platz für 600 Gläubige haben. Der Baubeginn ist für Oktober 2023 geplant, die Fertigstellung für Anfang 2025. 

Nach den Plänen der Abteilung für islamische Angelegenheiten und karitative Aktivitäten in Dubai (IACAD) soll der Druck von nur drei Arbeitern kontrolliert werden. In nur vier Monaten soll die gesamte 3D-gedruckte Struktur stehen, weitere zwölf Monate später soll das Gebäude funktionsfähig sein. 

Laut dem Direktor der IACAD-Ingenieurabteilung Al Shaibani übersteigen die Kosten für den 3D-Druck der Moschee die Kosten herkömmlicher Bauverfahren um 30 Prozent. Dies liege auch am experimentellen Charakter des Projekts. Mit mehr 3D-Druck-Erfahrung sollen sich die Kosten laut Al Shaibani in Zukunft aber angleichen. Insgesamt sei der 3D-Druck die nachhaltigere Bautechnologie, weil hier deutlich weniger Abfall anfalle. Zum Einsatz kommt neben Rohmaterialien auch eine schnell härtende, mit Mineralien versetzte Betonmischung.

Das Emirat verfolgt schon seit 2016 die „Dubai-3D-Druck-Strategie“ und will sich damit bis zum Jahr 2030 zu einem wichtigen Technologiestandort entwickeln. Ziel ist es, dass ein Viertel aller Neubauten 3D-gedruckt wird.

Tags

  • Architektur und Bauindustrie
  • Additive Fertigung