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Text: Thomas Masuch
MachineWorks bietet seit seiner Gründung „Komponententechnologie“ an, d. h. Software-Bibliotheken, die als „Engines“ in Anwendungen anderer Anbieter eingebettet werden sollen: MachineWorks ist eine CNC-Simulations-Engine, die in einer Vielzahl führender CAM-Systeme zum Einsatz kommt, während Polygonica eine Engine für Mesh-Operationen ist.
Die Bibliotheken kommen in verschiedenen Software-Lösungen für additive und subtraktive Fertigungsverfahren zum Einsatz, darunter Catia von Dassault Systèmes, Fusion von Autodesk, hyperMill von Open Mind sowie führende CAM-Produkte von Hexagon, darunter NCSimul. Polygonica kommt in 3dXpert von Oqton, 3D Sprint von 3D Systems, GrabCAD Print von Stratasys, AM Studio von Hexagon, Ansys Discovery und Ansys SpaceClaim und der Geomagic Suite von Hexagon zum Einsatz. Zu den Kunden zählen Hersteller wie Vulcan Forms sowie Dienstleister wie Xometry und Spezialisten für Topologie-Optimierung wie Novineer.
MachineWorks hat kürzlich seine Bibliotheken mit einer zusätzlichen GPU beschleunigt, wodurch sich die Rechenzeit für umfangreiche Simulationen von mehreren zehn Minuten auf mehrere zehn Sekunden verkürzt hat. Neben der geplanten Integration von GPU-Funktionen in Polygonica arbeitet das Unternehmen an einer neuen Reverse-Engineering-Lösung zur automatischen Konvertierung von Topologie-optimierten Netzmodellen in bearbeitbare parametrische CAD-BREP-Modelle. Die erste Version soll auf der Formnext 2026 vorgestellt werden.
Weitere Informationen
MachineWorks auf der Formnext 2026: Halle 11.0, Stand C02