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Neue Build-Historie vereinfacht Änderungen in der Druckvorbereitung

24.08.2026

CoreTechnologie erweitert 4D_Additive 1.8 um eine Build-Historie mit CAD-typischer Struktur, Ein-Klick-Reparatur für beschädigte Netze sowie neue Versteifungsstrukturen.

Lesedauer: 2 Minuten

Text: James Woodcock

Späte Änderungen an einem Baujob gehören zu den typischen Herausforderungen in der Additiven Fertigung. Wird ein einzelner Parameter angepasst, muss die Vorbereitung häufig von Grund auf neu erstellt werden, da bislang weder die einzelnen Arbeitsschritte noch deren Reihenfolge dokumentiert wurden.

Version 1.8 der Software 4D_Additive erzeugt komplexe Gitterstrukturen und speziell entwickelte SLM-Stützstrukturen. Bildquelle: CoreTechnologie
Version 1.8 der Software 4D_Additive erzeugt komplexe Gitterstrukturen und speziell entwickelte SLM-Stützstrukturen. Bildquelle: CoreTechnologie

Mit Version 1.8 seiner Software 4D_Additive begegnet CoreTechnologie diesem Problem durch die Einführung eines Build History Tree. Dieses Konzept orientiert sich an den aus modernen CAD-Systemen bekannten Konstruktionshistorien. Jeder Bearbeitungsschritt wird in einer strukturierten Liste erfasst, dokumentiert und kann einzeln oder im Gesamtablauf nachvollzogen werden. Die Parameter jedes Schrittes lassen sich jederzeit prüfen und ändern. Dadurch können Varianten oder korrigierte Teile auf bestehende Vorbereitungen zurückgreifen, anstatt den gesamten Prozess neu aufzusetzen.

Darüber hinaus hat das deutsch-französische Unternehmen die Verarbeitung komplexer Geometrien überarbeitet. Modelle können sowohl als exakte CAD-Geometrien als auch als triangulierte Datensätze importiert werden. Exakte Geometrien lassen sich dabei gezielt tessellieren und anschließend mit den neuen Reparaturwerkzeugen optimieren. So kombiniert die Software die Präzision nativer CAD-Daten mit der hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit von Mesh-Daten. Ein neuer Advanced Automatic Mode verknüpft mehrere zuvor einzeln auszuführende Reparaturfunktionen zu einem automatisierten Ablauf und korrigiert selbst stark beschädigte Ausgangsmodelle per Mausklick.

Für Anwender in der Produktion dürfte insbesondere die neue Versteifungsfunktion von Interesse sein. Die erzeugten Verstärkungsstrukturen stabilisieren dünnwandige sowie großflächige Bauteile während des Bauprozesses und reduzieren Verformungen, die bei solchen Geometrien häufig auftreten. Zudem wurde die Generierung von Gitterstrukturen erweitert. Die Gitter können nun an die Bauteilgeometrie und funktionale Anforderungen angepasst werden, um Materialverbrauch und Gewicht gezielt zu reduzieren.

Weitere Informationen

CoreTechnologie auf der Formnext 2026: Halle 12.1, Stand C82

coretechnologie.com

 

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