Nachhaltigkeit ist für uns weit mehr als ein Schlagwort – sie prägt unser tägliches Handeln und unsere langfristige Vision. Mit großem Engagement arbeiten wir daran, die Formnext sowie unsere ganzjährigen Aktivitäten immer ressourcenschonender zu gestalten.
Innovation trifft Verantwortung
Additive Fertigung und industrieller 3D Druck gehören zu den wegweisenden Technologien, wenn es um nachhaltige Industrieprozesse geht. Durch den präzisen Einsatz von Material nur dort, wo es wirklich benötigt wird, entstehen weniger Abfälle. Studien zeigen, dass Additive Fertigung den Materialabfall im Vergleich zu traditionellen, subtraktiven Herstellungsverfahren deutlich reduziert. Bei komplexen Bauteilen können die Materialeinsparungen je nach Verfahren und Geometrie zwischen 70 und 90 % liegen (AIIEM: How additive manufacturing supports green manufacturing & waste reduction, aiiem.org). Weitere Analysen, u. a. des VDI Zentrums Ressourceneffizienz, bestätigen ebenfalls das hohe Potenzial von AM zur Ressourcenschonung (VDI ZRE, Ressourceneffizienz durch additive Fertigung, Kurzanalysen Nr. 35).
Gleichzeitig ermöglichen lokale und bedarfsgerechte Produktionsprozesse kürzere Lieferketten und geringere CO₂-Emissionen. Wiederverwendbare Werkstoffe und moderne Recyclingverfahren treiben die Branche zusätzlich in Richtung einer ressourcenschonenden, zirkulären Wirtschaft voran. Nicht zuletzt trägt AM auch zur Umsetzung nachhaltigerer Anwendungen bei, u. a. durch Gewichtsreduktion in der Mobilität oder Effizienzsteigerung in der Energiewirtschaft. So können AM-gefertigte Produkte über ihren Life Cycle erhebliche CO₂‑Einsparungen bewirken.
Als Messe, die sich genau dieser innovativen und verantwortungsbewussten Industrie widmet, nehmen wir unsere eigene Rolle ernst. Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur ein Branchenthema, sondern auch ein zentraler Maßstab für die Planung und Durchführung unserer Veranstaltung – heute und in Zukunft.
Unser Anspruch: Innovation und Verantwortung miteinander verbinden und gemeinsam mit der AM-Community Lösungen fördern, die den Weg in eine umweltbewusste Zukunft weisen.
Nachhaltigkeit am Standort Messe Frankfurt
Als erste deutsche Messegesellschaft ist der Messe Frankfurt Konzern bereits 2010 dem UN Global Compact beigetreten und bekennt sich damit zu den Prinzipien verantwortungsvollen Handelns. Ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung sind fest in der Geschäftsstrategie verankert. Der Geländebetreiber verfolgt seit Jahrzehnten eine Strategie des nachhaltigen Wirtschaftens – mit besonderem Fokus auf Umwelt- und Klimaschutz.
Beispiele für nachhaltige Maßnahmen am Standort Messe Frankfurt:
Kreislaufwirtschaft: Bis zu 90 % der jährlich anfallenden Abfälle am Messeplatz Frankfurt werden in den Materialkreislauf zurückgeführt.
Erneuerbare Energie: Photovoltaikanlagen auf dem Gelände erzeugen Strom für über 500 Haushalte.
100 % Ökostrom: Der gesamte Betrieb des Messegeländes erfolgt mit zertifiziertem Ökostrom.
Grüne Oase in der Stadt: Mehr als 40 % der Freiflächen sind unversiegelt. Rasen, Sträucher und rund 890 Bäume schaffen ein angenehmes Kleinklima. Zusätzlich sorgen 244 Weinstöcke dafür, dass Frankfurt zu den wenigen Städten mit eigenem Weinberg zählt.
Entdecken Sie die Strategie und Philosophie für Klimaschutz und nachhaltige Eventorganisation des Messe Frankfurt Konzerns – einschließlich des Code of Conduct, des Aktivitätsberichts Nachhaltigkeit und eines Aussteller-Guide für nachhaltige Messeauftritte.
Als Nutzer des Messegeländes profitieren wir von den nachhaltigen Infrastrukturen des Geländebetreibers Messe Frankfurt, der seit Jahren konsequent auf umweltbewusstes Handeln und Ressourcenschonung ausgerichtet ist. Diese nachhaltigen Strukturen unterstützen unser Ziel, verantwortungsvolle Veranstaltungen zu gestalten und gemeinsam mit der Branche eine umweltbewusste Zukunft zu fördern.
Nachhaltigkeits-Tipps für Aussteller
Nachhaltigkeit gelingt am besten gemeinsam – mit allen Beteiligten, vor, während und nach Ihrem Messeauftritt. Unser Aussteller-Guide bietet Ihnen einen kompakten Überblick über relevante Themen, die Sie bereits in der Planungsphase berücksichtigen können. Außerdem finden Sie praktische Tipps für den verantwortungsvollen Umgang mit Abfall- und Wertstoffen beim Auf- und Abbau.
Tipps für einen nachhaltigen Messebesuch
Vor der Formnext
Bereits in der Vorbereitung können Sie aktiv zu einem umweltfreundlichen Messebesuch beitragen:
Klimafreundlich anreisen: Nutzen Sie das DB-Veranstaltungsticket, öffentliche Verkehrsmittel oder bilden Sie Fahrgemeinschaften.
Nachhaltig übernachten: Wählen Sie Hotels mit anerkannten Nachhaltigkeitssiegeln wie GreenSign, Green Key oder Green Globe.
Effizient planen: Ein Messebesuch ersetzt laut AUMA-Studie durchschnittlich fünf Geschäftsreisen. Planen Sie Ihre Termine im Voraus, um Ihre Zeit vor Ort optimal zu nutzen und unnötige Wege zu vermeiden.
Während der Formnext
Auch während der Veranstaltung können Sie mit bewussten Entscheidungen einen Unterschied machen:
ÖPNV nutzen: Kombitickets ermöglichen eine kostenfreie An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Digital statt Papier: Zeigen Sie Ihr Ticket auf dem Smartphone. Falls Sie ein gedrucktes Ticket haben, verwenden Sie Ihr Lanyard mehrfach.
Abfall reduzieren: Vermeiden Sie unnötigen Müll und trennen Sie Abfälle konsequent.
Nachhaltig genießen: Setzen Sie auf regionale, saisonale und bevorzugt pflanzliche Speisen.
Sinnvoll auswählen: Nehmen Sie nur Give-aways an, die langlebig und nützlich sind – verzichten Sie auf Wegwerfartikel.