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Der Wettlauf, die Additive Fertigung „schneller“ zu machen, verfehlt oft den Kern des Problems. Solange Anwendungen auf spezialisierte CAD-Kenntnisse und zeitintensive manuelle Konstruktion angewiesen sind, wird nicht die Druckzeit, sondern die Zeit vom Problem zur druckbaren Datei den Einsatz von 3D-Druck begrenzen.
Stratasys begegnet diesem Thema durch die Integration der Additive App Suite des deutschen Design-Automatisierungsspezialisten trinckle in seine GrabCAD-Produkte. Automatisierte Design-Apps für gängige industrielle Anwendungen – darunter Spannbacken, Shadowboards und Bohrlehren – werden direkt in GrabCAD Print und GrabCAD Print Pro integriert. Der Launch der ersten zehn Apps ist für den Sommer 2026 geplant, eine Erweiterung auf fünfzehn Apps soll zur Formnext im November dieses Jahres erfolgen.
Ziel ist es, die Additive Fertigung über spezialisierte AM-Teams hinaus für Engineering, Qualitätssicherung und Produktion zugänglich zu machen, sodass Unternehmen von einem Produktionsproblem direkt zu einer druckfertigen Lösung gelangen können, ohne ihren bestehenden Workflow zu verlassen. Kurz gesagt: Mehr Mitarbeitende sollen 3D-Druck nutzen können, ohne ein aufwendiges neues Kompetenzprofil erlernen zu müssen. Flexible Einzel- und Unternehmenslizenzen sollen den Übergang von Testphasen zur vollständigen Einführung erleichtern.
Für Stratasys markieren die Integration der Additive App Suite und von Fixturemate einen weiteren Schritt in der umfassenderen Plattformstrategie für GrabCAD: weg von reiner Druckvorbereitungssoftware hin zu einem vernetzten Applikations-Ökosystem, das auf Stratasys-Hardware optimiert ist.
Weitere Informationen:
Stratasys.com
AM Directory/Stratasys
Trinckle.com
AM Directory/Trinckle