Lesedauer: 2 Minuten
Text: Christoph Stüker
Das zeigt auch die Herbstumfrage des VDMA . Wo liegt also die Wahrheit? Wahrscheinlich lässt sich das nur schwer beantworten, denn die Vielfalt, die die AM-Welt für viele so faszinierend macht, macht sie auch schwer durchschaubar und erfassbar. Denn sie vereint nicht nur Hersteller, Designer, Dienstleister und Qualitätsexperten, sondern genauso Anwender aus einer Vielzahl unterschiedlicher Branchen – vom Zahnarzt über den Architekten, Schmuckdesigner und Raketentechniker bis hin zum Verantwortlichen einer Ölbohrinsel. Und jede dieser Branchen entwickelt sich mit einer anderen Dynamik, die Wachstumsraten sind teilweise sehr unterschiedlich – ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Regionen. Dennoch sind all diese unterschiedlichen Personen und Segmente auch in unserer AM-Welt vereint, in der sie sich über Prozesse, Erfahrungen und vieles mehr branchenübergreifend austauschen.
Diese vereinte Vielfalt dürfen wir auch jedes Jahr auf der Formnext begrüßen und zusammenführen – zuletzt hatten wir dabei mit 38.282 Besuchern sogar einen absoluten Rekord. Die wichtigsten Besucherbranchen waren der Maschinen- und Anlagenbau, die Automation, wissenschaftliche Einrichtungen, der Bereich Automotive sowie die Medizin- und Dentaltechnik. Das große Wachstum der Gesamtbesucherzahl ist dabei nicht das Ergebnis des Booms einer Branche, sondern die Summe aus einem größer werdenden Zuspruch zahlreicher Industrien. Das heißt für uns als Veranstalter: Der Erfolg ist das Ergebnis vieler unterschiedlicher Aktivitäten und Projekte.
Wir sind das ganze Jahr aktiv, etwa mit unseren eigenen Medien wie dem Formnext Magazin, dem AM4U-Newsletter, Formnext TV sowie verschiedenen Whitepaper- und Webinar-Angeboten. Darüber hinaus veranstalten wir Seminare und Workshops und sind auf anderen Fachmessen und Konferenzen oftmals als Partner und Ambassador für AM präsent. Dies alles immer mit dem gleichen Ziel: Additive Manufacturing und dessen Business Cases neuen Menschen und Unternehmern näherzubringen.
Dabei nehmen wir immer wieder spezielle vielversprechende Anwenderindustrien in den Fokus – in diesem Jahr sind das Automotive & Transport, Bau & Architektur, Orthopädie sowie Energie, Öl & Gas – also teilweise sehr unterschiedliche Branchen und Zielgruppen, die allesamt andere Interessen, Herausforderungen und Ansprüche haben. Darauf richten wir uns ein, und genauso wie die Branche kontinuierlich daran arbeitet, neue Anwendungen zu erschließen, bleiben wir unermüdlich am Ball vorhandener und neuer Maßnahmen, Trends und Zielgruppen, für noch mehr Tiefe und Vielfalt auf der Formnext im November.
Ihr Christoph Stüker
Vice President Formnext