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PEEK als Titan-Alternative in der Gesichtschirurgie

26.02.2026

In der Chirurgie müssen Implantate längst nicht nur mehr aus Metall sein, denn es gibt inzwischen Alternativen aus Kunststoff.

Lesedauer: 2 Minuten

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Neues individuelles PEEK-CMF-Implantat. Bild: Materialise

Diesen Trend unterstützt Materialise, indem das Unternehmen sein CMF-Portfolio (Cranio-Maxillofacial) für Implantate im Schädel-, Kiefer- und Gesichtsbereich um das Material PEEK erweitert. Laut Materialise soll diese Erweiterung Chirurgen die Flexibilität bieten, zwischen Titan und PEEK für patientenspezifische Rekonstruktionen zu wählen.

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„Klassisches“ Titanimplantat im Schädelbereich. Bild: Materialise

PEEK ist ein sogenannter Hochleistungskunststoff und kombiniert extreme thermische Stabilität mit einer hohen mechanischen Festigkeit und Chemikalienbeständigkeit. Die maßgeschneiderten PEEK-Implantate sind in das etablierte CMF-Portfolio von Materialise integriert. „Bei der Personalisierung geht es nicht nur die Auswahl des richtigen Materials, sondern auch um einen präzisen Planungsprozess und eine zuverlässige Ausführung“, so Maarten Zandbergen, Market Manager bei Materialise. „Unsere klinischen Ingenieure arbeiten bei der Entwicklung jedes Implantats eng mit Chirurgen zusammen, und dieser kooperative Ansatz bleibt unverändert, unabhängig davon, ob für den jeweiligen Fall Titan oder PEEK erforderlich ist.“

Auch aufgrund seiner Röntgendurchlässigkeit hat sich PEEK als wichtige Alternative für Implantate entwickelt und ist laut Materialise für viele Chirurgen die erste Wahl für Schädelrekonstruktionen sowie für die Wiederherstellung der Gesichtskontur und Onlay-Anwendungen. Onlay-Anwendungen bezeichnen in der Gesichtschirurgie (insbesondere der Kieferchirurgie) chirurgische Verfahren, bei denen Knochenersatzmaterial oder Implantate direkt auf den vorhandenen Knochen aufgelegt werden.

Das PEEK-Material ergänzt die etablierte Rolle von Titan „und bietet Chirurgen erweiterte Optionen für die Behandlung unterschiedlicher Patientenbedürfnisse – das reicht von störungsfreier postoperativer Bildgebung bis hin zu leichter anatomischer Wiederherstellung“, so Materialise.

Jedes PEEK-Implantat wird in Europa von Ad Mirabiles, dem Fertigungspartner von Materialise, hergestellt. Ad Mirabiles arbeitet nach einem nach EN ISO 13485 zertifizierten Qualitätsmanagementsystem und gewährleistet eine gleichbleibende Genauigkeit. Materialise verpflichtet sich zu einer Lieferzeit von 72 Stunden für PEEK-Implantate nach Genehmigung des Operationsplans und bietet damit die gleiche Zuverlässigkeit, die das Unternehmen mit seinem Titan-Portfolio etabliert hat.

Weitere Informationen

https://www.materialise.com