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155 Bestellungen für Automatisierung: Meilenstein der Partnerschaft

08.06.2026

Die Grenzebach Gruppe hat von EOS einen Großauftrag über insgesamt 155 Grenzebach Dual Setup Stations (Produktionszellen für die Automatisierung) erhalten.

Lesedauer: 3 Minuten

Autor: Thomas Masuch

Die Anfang des Jahres 2026 ausgegründete Grenzebach Additive Solutions GmbH spricht dabei von einem wichtigen Meilenstein der strategischen Partnerschaft mit EOS. Gleichzeitig unterstreicht der Deal auch die zunehmende Bedeutung von Automatisierung in der industriellen Additive Fertigung.

Bereits vor und während der Formnext 2025 bestellte EOS 40 Anlagen. Nach dem erfolgreichen Launch des neuen Metall-3D-Drucksystems EOS M4 ONYX folgten weitere 115 Einheiten – mit zusätzlichem Nachfragepotenzial im laufenden Jahr.

Dual Setup Station (EOS Edition). Bild: Grenzebach
Dual Setup Station (EOS Edition). Bild: Grenzebach

Mit der EOS M4 ONYX präsentierte EOS auf der Formnext 2025 eine neue Systemgeneration für den industriellen Metall-3D-Druck. Mit der M4 ONYX verspricht EOS eine höhere Produktivität, innovatives Waste Handling und erweitere Automatisierungsfunktionen. Eine zentrale Rolle dabei spielt die Grenzebach Dual Setup Station (EOS Edition): Sie ermöglicht laut Hersteller die parallele Vorbereitung von Baujobs während des Druckprozesses sowie einen schnellen Wechsel der Bauzylinder. Dadurch lassen sich Jobwechsel in weniger als 30 Minuten realisieren und Stillstandzeiten signifikant reduzieren, so Grenzebach.

Für die EOS M4 ONYX wurde die Grenzebach Dual Setup Station gezielt weiterentwickelt. Anpassungen betreffen unter anderem das Bauzylinderdesign, das Handling, die Ergonomie sowie die Automatisierungslogik. Auch das äußere Erscheinungsbild wurde an das dunkle Designkonzept der EOS M4 ONYX angepasst.

Dual Setup Station (EOS Edition). Bild: Grenzebach
Auf der Formnext 2025 präsentierte EOS seine M4 ONYX zusammen mit der Dual Setup Station (EOS Edition). Bild: Grenzebach

Der Großauftrag baut auf einer seit 2016 gewachsenen Partnerschaft auf. Ein Meilenstein war das 2017 gestartete NextGenAM-Projekt, in dessen Rahmen erstmals vollautomatisierte Serienprozesse für Metallbauteile realisiert wurden. In den Folgejahren wurde die Kooperation kontinuierlich ausgebaut, unter anderem durch die Übertragung der Automatisierungskonzepte auf Polymerprozesse sowie die gemeinsame Arbeit im Rahmen des Polyline-Forschungsprojekts.

Der Auftrag ist zugleich ein bedeutender Erfolg für die neu gegründete Grenzebach Additive Solutions GmbH. Seit dem 1. Januar 2026 wird der Geschäftsbereich Additive Fertigung als eigenständige Gesellschaft innerhalb der Grenzebach Gruppe geführt. Zum 1. April hat Dimitrios Livadas die Geschäftsführung der neu gegründeten Einheit übernommen.

Hauptsitz von Grenzebach in Hamlar bei Donauwörth Bild: Grenzebach
Hauptsitz von Grenzebach in Hamlar bei Donauwörth Bild: Grenzebach

Die Ausgründung verfolgt das Ziel, technologische Kompetenz gezielt zu bündeln und die Reaktionsfähigkeit im dynamisch wachsenden Markt der Additiven Fertigung weiter zu erhöhen. „Die Additive Fertigung verzeichnete ein Wachstum von fast 20 Prozent. Mit der neuen Organisationsstruktur schaffen wir die Voraussetzungen, diese Dynamik weiter auszubauen und unsere Kunden noch gezielter zu unterstützen,“ erklärt Steven Althaus, CEO Grenzebach Gruppe, die Ausgründung des Additive-Bereichs von Grenzebach.

Weitere Informationen

grenzebach.com/de/maerkte/additive-fertigung/

eos.info/de