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Größer ist nicht immer besser – eine Tatsache, die HP Additive Manufacturing Solutions
(HP AM) bei der Einführung der neuesten Version der inzwischen zehn Jahre alten Multi Jet Fusion (MJF)-Technologie aufgegriffen hat.
Der MJF 1200 ist so konzipiert, dass er ohne spezialisierte Infrastruktur (Absauganlagen, Drehstromanschluss usw.) betrieben werden kann, und soll „industrielle MJF-Technologie in jeden Arbeitsplatz bringen“.
Zu den Zielmärkten zählen industrielle Anwender, die Designs validieren möchten, ohne ihre bestehenden Workflows zu verändern, sowie der Gesundheitsbereich, in dem HP die Integration moderner Fertigungstechnologien näher an den Ort der Behandlung bringen will.
Das System bietet ein Bauraumvolumen von 12 Litern sowie zahlreiche Automatisierungen, die alles von der Bauvorbereitung bis zum Auspacken der Bauteile vereinfachen. Der MJF 1200 wird mit Magics Print for HP ausgeliefert – Teil des von Materialise geführten CO-AM-Ökosystems. Anwender sind zunächst auf das von Evonik stammende Material HP 3D HR PA 12 beschränkt, weitere Materialien werden „nach Markteinführung“ in Aussicht gestellt.
Diese Markteinführung lässt jedoch noch auf sich warten: Der kommerzielle Verkaufsstart ist erst für Anfang 2027 geplant. Interessenten müssen sich also noch gedulden, bevor MJF-Bauteile direkt neben Arbeitsplatz und Kaffeemaschine produziert werden können.