Lesedauer: 2 Minuten
Laut Stratasys hat Airbus ausgehend von einem ersten Bauteil, einer Ersatzkomponente für einen Crew-Sitz, AM umfassend eingeführt und auf ein neues Niveau gehoben: Über 200.000 zertifizierte Stratasys-Polymerteile sind mittlerweile im aktiven Einsatz.
Airbus lässt Bauteile für die Modelle A320, A350 und A400M mit dem „Stratasys Ultem 9085 Filament Certified Grade (CG)“-Material auf mehreren industriellen FDM-Druckern von Stratasys fertigen. „Wir können zertifizierte, reproduzierbare Bauteile schneller herstellen und sind dabei weniger auf komplexe Lieferketten angewiesen. Diese Fertigungsflexibilität senkt die Kosten und sorgt für eine verbesserte Reaktionsfähigkeit“, sagt Serge Senac, Airbus Industrial Leader für Polymer Additive Manufacturing.
Die Teile erfüllen strenge Anforderungen der Luft- und Raumfahrt und ermöglichen gleichzeitig einen schnelleren und kostengünstigeren Austausch verschiedener Komponenten im gesamten Flugzeug. Dank der dezentralen Fertigung kann Airbus Teile produzieren, wo und wann sie benötigt werden, wodurch Ausfallzeiten von Flugzeugen reduziert, Lagerbestände minimiert und kostspielige Verzögerungen in der Lieferkette vermieden werden.