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Text: Thomas Masuch
Statt eines konventionellen Laser-Scans kommt dabei eine nanostrukturierte Maske zum Einsatz, die das Laserlicht zu einem holografischen Muster formt und das Material gezielt aushärtet. Dadurch lassen sich Bauteile in rund 20 Sekunden herstellen – ein deutlicher Geschwindigkeitsvorteil gegenüber herkömmlichen laserbasierten Verfahren.
Die Forschungsarbeit entstand unter der Leitung von Rajesh Menon, Professor am Department of Electrical & Computer Engineering des Price College of Engineering. Die Wissenschaftler konnten unter anderem röhrenförmige Mikrostrukturen mit Durchmessern von lediglich 6 Mikrometern fertigen. Erste Tests bescheinigen den Strukturen eine hohe mechanische Stabilität sowie die Eignung für den Flüssigkeitstransport durch Kapillarwirkung. Mögliche Einsatzfelder sehen die Forscher unter anderem in der Mikrofluidik, der Medizintechnik sowie bei optischen und mikromechanischen Komponenten.
Bislang eignet sich das Verfahren vor allem für mikrostrukturierte Bauteile. Langfristig wollen die Entwickler die Technologie jedoch auf komplexere dreidimensionale Geometrien übertragen und kontinuierliche Fertigungsprozesse ermöglichen.