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Text: James Woodcock
Der japanische Elektrotechnikhersteller DAIHEN, gegründet im Jahr 1919, hat mit dem ArcBuilder 3D sein erstes Produkt für die Additive Fertigung vorgestellt. Das System ist eine Drahtauftragsschweißanlage für Directed Energy Deposition (DED) und basiert auf der unternehmenseigenen AC-Synchro-Feed-Schweißtechnologie. Laut DAIHEN synchronisiert das Verfahren den hochfrequenten Vor- und Rückwärtsvorschub des Drahtes mit dem Schweißstrom. Dadurch soll die Spritzerbildung um mehr als 98 % gegenüber konventionellen Schweißverfahren reduziert werden. Für den Einsatz im 3D-Druck soll dies hochproduktive Fertigungsprozesse bei geringerer Wärmeeinbringung ermöglichen, ohne das Auftragsvolumen zu beeinträchtigen. Zudem berichtet DAIHEN von einer um 24 % höheren Fertigungseffizienz im Vergleich zu konventionellen Schweißverfahren.
Das System wechselt die Schweißkennlinien automatisch für Stahl, Edelstahl und Aluminiumlegierungen. Zum Lieferumfang gehört außerdem eine Software zur Generierung von Werkzeugbahnen für komplexe CAD-Geometrien sowie zur Roboterprogrammierung. Nach Angaben des Unternehmens ermöglichen die Prozesssteuerung und das Zusammenspiel der selbst entwickelten Stromquelle und Robotik glattere Oberflächen und weniger ausgeprägte Schichtlinien als bei typischen WAAM-Anwendungen. Die Systemkosten werden voraussichtlich zwischen 450.000 und 500.000 US-Dollar liegen.