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Text: James Woodcock
Divergent Technologies hat eine eigene Anlage für das Laser Powder Bed Fusion (LPBF) entwickelt – mit beeindruckenden Leistungsdaten. Der Monolith One ist mit zwölf Lasern à 2 kW ausgestattet und erreicht damit eine Gesamtleistung von 24 kW. Hinzu kommen ein Bauraum von 700 x 700 x 835 mm sowie eine Maschinenhöhe von über acht Metern. Verarbeitet werden unter anderem Aluminium-, Nickel-, Stahl- und Titanlegierungen.
Das Ziel ist klar: maximale Produktivität. Strahlformende Optiken und 4‑Achs-Scanner mit variabler Spotgröße ermöglichen eine präzise und schnelle Energieeinbringung. Unterstützt wird dies durch ein integriertes Pulverrückgewinnungs- und Rezirkulationssystem, eine Gasströmung von bis zu 1.700 Kubikmetern pro Stunde sowie eine aktive thermische Kontrolle bis 200 °C für stabile Langzeitprozesse. Laut Divergent lässt sich so etwa die doppelte Produktivität im Vergleich zu zuvor eingesetzten Systemen erreichen. Entwickelt wurde die Anlage innerhalb von 28 Monaten vollständig inhouse und bildet das Herzstück der softwaredefinierten Produktionsplattform DAPS (Divergent Adaptive Production System).
Zwei Aspekte sind besonders hervorzuheben: Die Anlage wird weder verkauft noch lizenziert, sondern ausschließlich in den eigenen Fabriken von Divergent eingesetzt. Derzeit sind sechs Systeme im Werk in Torrance in Betrieb, weitere 64 sind für einen neuen Standort in Long Beach geplant. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass es sich bewusst um eine vollständig in den USA entwickelte und gefertigte Maschine handelt, die zunächst auf Anwendungen in Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie ergänzend im Automotive- und Industriesektor ausgerichtet ist.
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