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Andere Wege der Industrialisierung

21.02.2025

Was die Additive Fertigung von der Entwicklung der Robotik lernen kann

Text: Jim Woodcock

Die Additive Fertigung ist bei weitem nicht die erste Technologie, die sich auf den Weg der Industrialisierung begibt. So lässt sich einige von anderen Technologien lerne, die diesen Schritt schon hinter sich haben – zum Beispiel die Robotik.

Die Industrialisierung der Robotik hängt eng mit der Entwicklung der Robotertechnik zusammen. vergleichbar. Die ersten Robotersysteme benötigten eine aufwendige, komplexe Programmierung, waren im Einsatz weder besonders zuverlässig oder flexibel – und das bei damals sehr hohen Kosten.   

Die ersten Roboter in den Fabrikhallen führten oftmals einfache, sich wiederholende Aufgaben aus – einmal programmiert, wurden diese Abläufe immer wieder wiederholt. Die hohen Kosten und die Lange Zeit, bis sich diese amortisiert hatten, führten dazu, dass solche Roboter nur von sehr großen Unternehmen angeschafft wurden – zum Beispiel von Automobilunternehmen, bei denen sie in der Lackiererei zum Einsatz kamen.  

Ein Robert von Boston Dynamics in einer Automobil-Fabrik. Bild: Hyundai Motor Group
Ein Robert von Boston Dynamics in einer Automobil-Fabrik. Bild: Hyundai Motor Group

Heute ist die Robotik nicht nur in der Fertigung, sondern auch im Gesundheitswesen, im Einzelhandel, in der Logistik und anderen Bereichen nahezu allgegenwärtig. Was hat sich also geändert?

Standardisierung und Modularität

Standardisierte Schnittstellen und modulare Robotersysteme haben dafür gesorgt, dass Roboter in größeren Stückzahlen produziert und deutlich günstiger angeboten werden. In ähnlicher Weise muss die AM-Industrie Plug-and-Play-Lösungen entwickeln, die sich nahtlos in bestehende Produktionslinien integrieren lassen.

Programmierung durch KI und maschinelles Lernen

Durch eine einfachere Programmierung und die Integration von KI werden Roboter flexibler und können in einer adaptiven Automatisierung eingesetzt werden. In der Additiven Fertigung könnten KI-gesteuerte Designoptimierung und Prozessüberwachung die Wiederholbarkeit und Effizienz verbessern.

Kostensenkung

Anfänglich waren Roboter kostspielige Investitionen – durch höhere Stückzahlen, einen intensiveren Wettbewerb und technologischen Verbesserungen konnten die Kosten aber gesenkt werden. AM kann einen ähnlichen Weg einschlagen, indem die Materialproduktion und die Automatisierung rationalisiert werden.

Kollaborationsroboter (Cobots)

Während herkömmliche Industrieroboter benötigten spezielle Gehäuse benötigen, verfügen Cobots über Sicherheitsfunktionen, die eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter ermöglichen. Auch wenn man AM-Systeme sicherlich nicht auf die gleiche Weise zugänglich machen kann, würde eine gewisse die Öffnung von AM die Akzeptanz am Arbeitsplatz fördern und eine positive Rückkopplungsschleife schaffen.