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Text: Thomas Masuch
Atlix: Neues Branding und Design
Atlix führt eine neue visuelle Identität für seine AM-Systeme ein. Ab dem 1. September 2026 werden alle neuen Maschinenbestellungen mit dem überarbeiteten Atlix-Branding ausgeliefert, einschließlich neuer Produktnamen und eines neuen visuellen Designs. Im Mittelpunkt des neuen Portfolios steht „xBuild“, das den bisherigen Namen „TruPrint“ ablöst. Die neue Namensgebung verbindet die Produkte von Atlix mit dem übergeordneten xWorld-Ökosystem. Das Portfolio umfasst vier Systeme (xBuild 1000, 2000, 3000 und 5000), die jeweils für spezifische Produktionsanforderungen ausgelegt sind und technisch unverändert bleiben. „Die kommenden Monate werden für Atlix eine wichtige Phase sein. Wir haben viel Arbeit vor uns und können es kaum erwarten, unsere vielen Neuheiten auf der Formnext zu präsentieren“, so Marino Ferrarese, Leiter Vertrieb und Marketing bei Atlix.
Atlix auf der Formnext 2026: Halle 12.0, Stand D99
Fronius: Neue WAAM-Zelle
Ob Ersatzteil, Prototyp oder komplexes Einzelstück: Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) gewinnt in der Industrie zunehmend an Bedeutung. Fronius vereint in seiner neuen Additive Cell CMT-Schweißtechnologie, Prozesssteuerung und Software. In der Schweißzelle sorgt das CMT Additive PRO in Kombination mit der Fronius iWave für einen präzisen Schweißvorgang, so Fronius. Die Systemsteuerung Polaris steuert alle Abläufe. Die Fronius Additive Cell umfasst auch das eigens entwickelte Software-Bundle Vectris, das das Maschine Tool Service KIT und den Postprozessor in einer zentralen Plattform vereint. Als Einsatzgebiete nennt Fronius unter anderem Reverse Engineering, die Optimierung bestehender Bauteile oder die Neukonzeptionierung.
Fronius auf der Formnext 2026: Halle 12.0, Stand B59
Oscar PLT: Gussteile in der Werft oder auf Schiffen reparieren
Oscar PLT stellt eine neue Generation seiner ProFocus-Laserschweißtechnologie für mobile Reparatureinsätze vor. Damit sollen 3D-Reparaturen unter anderem direkt in Werften, an Bord von Schiffen und auf Windkraftanlagen möglich werden. Um sein neues System, das die LMD-Technologie (Laser Metal Deposition) mit Draht verwendet, vor Ort einsetzen zu können, hat Oscar PLT ein kompaktes Konzept rund um den ProFocus-Laserkopf entwickelt. Der Diodenlaserkopf wiegt in der kompakten Ausführung rund 6 kg. Mit einer weiteren Miniaturisierung der Energiequelle und der Peripherie sowie einer neuen Generation von Schweißköpfen, die sich derzeit in Entwicklung befindet, will das Unternehmen das mobile Portfolio künftig noch erweitern. ProFocus hat sein Potenzial bereits an Testmotorblöcken sowie bei zwei realen Reparatureinsätzen auf Schiffen unter Beweis gestellt. Dabei wurden kritische Gussteile direkt vor Ort repariert.
Oscar PLT auf der Formnext 2026: Halle 11.0, Stand B62
Anima: Vom Prototyping bis zur Serie
Das griechische Unternehmen Anima stellt erstmals seine A-Serie vor: eine Reihe von Metall-3D-Druckern, die auf den Plattformen iSLM160 und iSLM420 von ZRapid basieren und von europäischen Ingenieuren optimiert wurden. Die Optimierung umfasst die Maschinenkonfiguration, zusätzliche Forschungsmodule sowie die Einhaltung europäischer Produktionsstandards. Die A1-Maschine ist ein kompaktes SLM-System für funktionales Prototyping, den Werkzeugbau und die Kleinserienfertigung. Sie verfügt über ein Bauvolumen von 160 × 160 × 210 mm und arbeitet mit einem 500-W-Faserlaser bei 1.064 nm. Der A4 skaliert dieselbe Plattform für die Serien- und Großformatproduktion. Das Bauvolumen beträgt 420 × 420 × 500 mm, konfigurierbar mit zwei, drei oder vier Lasern (500 W pro Laser) und einem Strahldurchmesser von 0,06 bis 0,20 mm, was Referenz-Bauraten von 15 bis 50 cm³/h ergibt. Beide Maschinen verfolgen eine Politik der offenen Material- und Parameterauswahl.
Anima auf der Formnext 2026: Halle 12.0, Stand G79