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Tradition trifft Revolution
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Uhren und Schmuck

Tradition trifft Revolution

Additive Fertigung eröffnet in der Welt des Schmucks eine Produkt- und Produktionsmöglichkeiten

Schon immer strebten Menschen danach, durch Accessoires attraktiver zu wirken und vielleicht sogar einen gewissen Status damit zu demonstrieren. Doch auch in diesem sehr alten Industriebereich hat die Additive Fertigung Einzug gehalten. Prototypen, Gussformen, oder gleich fertige Kollektionen entstehen inzwischen auf dem 3D-Drucker.

„3D-Druck hat die Schmuckindustrie revolutioniert. 99 Prozent unserer Produktion entsteht inzwischen im 3D-Druck, und die Qualität der Produkte ist inzwischen so hoch, dass man ein so gefertigtes Schmuckstück als Basis für Steine mit sechsstelligem Wert rechtfertigen kann“, sagt Jacob Yoon, General Manager Golden Century Casting. Ein großer Vorteil liegt zum Beispiel in einer kostengünstigeren Produktion und gleichzeitig in einer extremen Beschleunigung der Arbeitsprozesse.

Auch für Schmuckdesigner Isaac Cohen hat die Additive Fertigung, die Arbeit, die für ihn ein Vergnügen ist, verändert: „Der 3D-Druck, mit seinen Möglichkeiten, hat dieses Vergnügen auf ein neues Level gebracht.“ Der Schmuckdesigner aus Boca Raton, Florida, stellt zum Beispiel mit einem 3D-CAD-Programm gestaltete Schmuckstücke in kurzer Zeit als Prototypen aus Kunststoff her. Damit können Kunden verschiedene Größen ausprobieren. Auch Marie Boltenstern hat die Additive Fertigung für sich entdeckt und fertigt ihre Einzelstücke und farbigen Kollektionen additiv. Dabei entstehen Schmuckstücke aus Kunststoff genauso wie aus Gold.

Neben den wirtschaftlichen Vorteilen bietet die Additive Fertigung für die Schmuckdesigner auch zahlreiche weitere Vorteile: Es können ausgefallene Geometrien und Strukturen gewählt werden, ohne dass dabei die  die Einschränkungen traditioneller Fertigungsprozesse berücksichtigt werden müssen. Außerdem sind verschiedenste individuelle Gestaltungen möglich: zum Beispiel die Einarbeitung eines Oszillogramms eines selbst gesprochenen Satzes eingearbeitet bis hin zur Anpassung der Form an die Anatomie des Trägers.

Bei der Fertigung der Schmuckstücke haben sich inzwischen zahlreiche hochspezialisierte Prozesse entwickelt. So können Designer ihre Entwürfe von Dienstleistern in edle Formen gießen lassen. Dafür werden dann zum Beispiel Wachsformen von entsprechenden Anlagen 3D-gedruckt, in denen dann zum Beispiel Ringe oder Manschettenknöpfe entstehen. Und ganz besondere Geometrien aus Edelmetall entstehen dann, wenn in einem industriellen Metalldrucker der Laser Goldpulver verschmilzt.

Wenn auch Sie ein bisschen Revolution in Ihre Produktion bringen möchten, empfehlen wir Ihnen den Besuch der Formnext, der führenden Messe für Additive Fertigung und moderne industrielle Produktion vom 19. – 22.11.2019 in Frankfurt am Main. Hier finden Sie verschiedenste AM-Anlagen, die dazugehörigen Materialien sowie vor- und nachgelagerte Prozessschritte möglichst effizient an einem Ort.

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