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Speziell und intelligent
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Verpackung

Speziell und intelligent

Die Additive Fertigung erweitert in der Verpackungstechnik Einsatzbereiche und Flexibilität

Gerade in Zeiten von Onlinehandel und Globalisierung spielen Logistik und damit auch der Verpackungstechnik eine immer wichtigere Rolle. Schließlich sollen die Produkte unversehrt beim Käufer ankommen – auch wenn Sie um den gesamten Globus reisen. Ob kleinste Bauteile oder schwere Komponenten und Großgerätschaften für den Energiesektor: Der Transport erfordert oftmals individuelle und spezialisierte Lösungen.

Die Additive Fertigung ermöglicht der Verpackungsindustrie, an den verschiedensten Stellen neue Wege zu gehen sowohl bei den Maschinen, die Verpackungen herstellen, als auch bei den Verpackungen selbst. Flexiblerer Einsatz, bessere Verpackungen, geringere Materialverbräuche und Verpackungsgewichte sparen im täglichen Einsatz Geld, Zeit und Ressourcen.

Maschinenbau

Im Bereich der Verpackungsmaschinen sind ganz neue Lösungen möglich. Diese reichen von der Produktion intelligenterer Bauteile über die einfachere und kostengünstigere Ersatzteilversorgung bis hin zu geringeren Schäden, wenn etwas nicht nach Plan läuft und ein Werkzeug bricht oder sich löst.

Marcus Schindler, Leiter Teilefertigung Gerhard Schubert GmbH Verpackungsmaschinen: „Wir setzen 3D-Druck seit 2014 ein und haben im Jahr 2017 20.000 Teile auf diesem Weg gefertigt. Neben konstruktiven Vorteilen sind auch kürzere Lieferzeiten von Vorteil. Der Bedarf an On-Demand-Lieferungen, die durch die Fertigung im Werk und den Transport zum Kunden eben doch seine Zeit dauert, steigt mit der Zeit immer weiter. Ziel ist es, die Fertigung von individuellen Bauteilen an den Nutzungsort selbst zu legen, durch einen Drucker, der von uns angesteuert wird, so dass der Kunde dann das Bauteil hat, wenn er es benötigt.“

Auch die Eigenschaften der Bauteile verändern sich. Wolfgang Sedlak, Technischer Leiter Werkzeugkonstruktion Gerhard Schubert GmbH Verpackungsmaschinen: „Man kann viele Teile in ein komplexes integrieren. Anlenkpunkte für Zylinder, Vakuumkanäle etc. Heute sind Dinge möglich, die früher nicht gingen, beispielsweise Bohrungen um die Ecke legen.“ So können individuelle Lösungen geschaffen werden, bei denen Bauteilanzahl, Material und Zeit gespart werden. Auch der Austausch von Teilen wird dadurch vereinfacht und die Arbeitsabläufe beschleunigt.

Spezialverpackungen

Verpackungsmaschinen werden eingesetzt, um Massenwaren transporttauglich zu machen. So wird hochwertige Medizintechnik genauso wie Kunstwerke in individuelle Spezialbehältnisse eingepackt. Hier kann der 3D-Druck wertvolle Dienste leisten, indem beispielsweise durch einen 3D-Scanner die Abmessungen abgenommen werden und dann im PC mit 3D-CAD-Verfahren die entsprechenden Stützstellen für einen sicheren Transport berechnet werden. Gleichzeitig kann die Verpackung das Produkt passgenau einhüllen. In der Regel sind solche additiv gefertigten Verpackungen leichter, günstiger, weniger materialaufwändig und dennoch stabiler als alles, was man auf konventionellem Weg geschaffen hat.

Um alle Möglichkeiten der additiven Fertigung zu erkunden und die damit verbundenen Prozessschritte zu verstehen, besuchen Sie Formnext vom 19. bis 22. November 2019 in Frankfurt am Main.

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