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Viele Mehrwerte für den Patienten
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Consumer Health Care

Viele Mehrwerte für den Patienten

Ob Orthesen, Schuheinlagen oder Hörgeräte: Additive Fertigung gehört längst zum Produktionsalltag

Prothesen und Orthesen werden schon seit Jahren 3D-gedruckt – die additive Fertigungstechnologie hat sich hier bereits etabliert. Hersteller und zahlreiche Dienstleiter haben inzwischen professionelle Lösungen für die gesamte Prozesskette entwickelt. Patienten profitieren bei 3D-gedruckte Orthesen und Prothesen von der individuellen Passform genauso wie von einer deutlich schnelleren Herstellung und der Möglichkeit einer individuellen Gestaltung – zum Beispiel durch Farbe oder Verzierungen. 3D-gedruckte Orthesen sind im Vergleich zu Gipsmodellen damit auch deutlich ästhetischer. Als Material kommt hier zum Beispiel Nylon, also PA 12, zum Einsatz, da es langlebig, biokompatibel und säureresistent ist.

Auch individuelle Schuheinlagen werden durch den 3D-Druck möglich. Durch das Scannen des Fußes kann die für den Patienten passende Einlage additiv gefertigt werden. Wie sich additive Fertigung mit modernen Technologieanwendungen verbinden lässt, zeigt die Orthopädie-Traditionsfirma Dr. Scholl, die 2019 eine Partnerschaft mit Wiivv bekanntgegeben hat. Mit Wiivv’s Smartphone-App können Verbraucher zu Hause ihre Füße scannen und direkt die passenden Einlagen bestellen. Außerdem bietet Wivv auch individuelle Sandalen.

Ähnlich etabliert ist der 3D-Druck auch bei der Herstellung von Hörgeräten. Einer der größten Produzenten, das Schweizer Unternehmen Sonova, setzt schon seit rund 20 Jahren auf die additive Fertigung. Inzwischen werden alle Im-Ohr-Hörgeräteschalen und auch diverse Ohrpassstücke mit 3D-Druckern produziert. Träger erhalten damit an die Gehörgänge und den individuellen Hörverlust angepasste Schalen.

Für Anbieter von Orthesen, Prothesen, Hörgeräten und Einlagen bietet der 3D-Druck hervorragende Chancen, um den Kunden zahlreiche Mehrwerte zu bieten und sich damit auch von der Konkurrenz abzuheben. Auf der Formnext 2019 finden Anwender Lösungen für die gesamte Prozesskette – vom Scanner über Materialien und 3D-Drucker bis zur Qualitätskontrolle und Nachbearbeitung. Und auch zahlreiche Dienstleister, die eine mögliche reibungslose Lieferung anbieten, sind hier präsent.

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