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Form Follows Function konsequent umgesetzt
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Elektronik

Form Follows Function konsequent umgesetzt

Wenn Elektronische Bauteile nicht mehr die Form von Geräten, Gadgets und Gebrauchsgegenständen bestimmen, hat die Additive Fertigung ihre Druckköpfe im Spiel.

Die Additive Fertigung hat das Prinzip „Form Follows Function“ für zahlreiche Produkte konsequent umsetzbar gemacht: Denn inzwischen lassen sich mittels 3D-Drucktechnologien Drucksensoren, Kühlkörper, Antennen, Transistoren und andere Bauteile direkt in Gehäusestrukturen integrieren. Dadurch ist das Design der Gehäuse nicht mehr von der Größe einer elektronischen Komponente oder der Platine abhängig.

Neue Funktechnologien, Energy harvesting, Temperaturmanagement und andere Anwendungen sind durch das Nutzen von additiven Fertigungsverfahren leichter und in vielen Fällen eleganter und komfortabler realisierbar. Smartphone-Antennen, die an geeigneter Stelle ins Gehäuse hinein gedruckt werden, garantieren einen besseren Empfang.

Drucksensoren können in Bauteile direkt integriert werden, was beispielsweise auch für Smart-Home-Anwendungen auf Basis der IoT-Funktechnologie EnOcean genutzt werden kann. Kleinste Bewegungen, Temperaturschwankungen oder Licht generieren dann die notwendige Energie für die Übermittlung eines Messwertes oder eines Signals über die Funktechnologie.

Feine Strukturen auf beliebiger Oberfläche

So lassen sich dann etwa kleine Antennen auf jede nur erdenkliche geometrische Form aufbringen. Durch den Einsatz mehrerer Materialien lassen sich sogar elektronische Komponenten drucken. Das spart Material, macht sie robuster und in aller Regel auch kostengünstiger in der Produktion als ein vergleichbares Produkt, bei dem elektrische Bauteile auf einer Platine in einem Gehäuse untergebracht, befestigt und gegen äußere Einflüsse geschützt werden müssen.

So hilft der industrielle 3D-Druck in diesem Anwendungsbereich, Zeit, Material, Abfall, umweltschädliche Stoffe sowie deren Entsorgung und damit eine ganze Menge Geld einzusparen. Leiterstrukturen zwischen größeren Bauteilen können gedruckt und müssen nicht aus lichtempfindlichen Metallflächen herausgeätzt werden.

Eine Übersicht der additiven Fertigungstechnologien, der Materialien, die hier zum Einsatz kommen sowie Lösungen entlang der gesamten Prozesskette finden Sie auf der Formnext, der weltweit führenden Messe für Additive Fertigung und moderne industrielle Produktion vom 19. – 22.11.2019 in Frankfurt am Main.

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